INFAR

Verkehrspsychologische Untersuchung

Wen betrifft eine Verkehrspsychologische Untersuchung?

Eine verkehrspsychologische Untersuchung kann aus verschiedenen Gründen notwendig werden:

  • Der Amtsarzt muss aus bestimmten Anlässen zur Untersuchung zuweisen. So wird die verkehrspsychologische Untersuchung z.B. bei LenkerInnen angeordnet, die mit über 1,6 Promille Alkohol im Blut angehalten worden sind oder den Alkoholtest verweigert haben oder bei dreimaligem Führerscheinentzug innerhalb von fünf Jahren, mehrfachem Nicht-Bestehen der Führerscheinprüfung usw. sie finden dazu eine Liste der Gründe für die Anordnung einer verkehrspsychologischen Untersuchung.
  • Vor Erwerb der Führerscheinklasse D ist eine verkehrspsychologische Kurzuntersuchung ein sogenanntes Screening zu absolvieren

Was wird in der Untersuchung geprüft?

Bei der Verkehrspsychologischen Untersuchung werden Fähigkeiten getestet, die jeder Lenker/jede Lenkerin eines Kraftfahrzeugs im Alltag benötigt:

  • Reaktionsvermögen
  • Konzentrationsfähigkeit
  • Belastbarkeit
  • Fähigkeit, sich einen Überblick zu verschafften
  • Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen
  • Persönlichkeitseigenschaften, die beim Lenken eines Kfz von Bedeutung sind

Bei den dabei verwendeten Tests werden keine schwierigen Aufgaben gestellt, aber bei der Bearbeitung der einfachen Aufgaben sind Genauigkeit und Geschwindigkeit gefordert.

Mithilfe von Fragebogen werden Meinungen und Einstellungen, die bezüglich einer rücksichtsvollen und partnerschaftlichen Verkehrsteilnahme von Bedeutung sind, erfasst.

Weiters findet ein Gespräch mit einer Verkehrspsychologin/einem Verkehrspsychologen statt, bei dem nach Lebenslaufdaten gefragt wird und die Verkehrsvorgeschichte besprochen wird. Ausführlich wird über den Untersuchungsanlass geredet, wobei die betroffene Person ausführlich Gelegenheit hat, zu erzählen, wie es ihr seither ergangen ist und welche Gedanken sie sich bereits zum Thema gemacht hat.

Wie ist der Untersuchungsablauf?

Die Untersuchung findet in Feldkirch (INFAR-Vorarlberg, Schlossgraben 10, 4.Stock, gegenüber dem Dom), Bregenz (INFAR Vorarlberg, Scheffelstraße 9), Bludenz (INFAR-Vorarlberg, Bahnhofplatz 1a im Haus der Gesundheit) und Dornbirn (INFAR Dornbirn, Frühlingsstraße 11 [neue Adresse]) statt und dauert ca. 3 - 4 Stunden.

Eine ausgebildete Assistentin begleitet die zu untersuchende Person während der gesamten Untersuchung, macht sie mit dem Testgerät vertraut und ist bei eventuellen Schwierigkeiten behilflich. Es gibt jederzeit die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Pausen einzulegen.

Was passiert mit dem Untersuchungsergebnis?

Die Untersuchungsergebnisse werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Der/Die Betreffende und die zuweisende Behörde bzw. die/der zuweisende Amtsarzt/in erhalten jeweils ein Exemplar der Verkehrspsychologischen Stellungnahme. Die zuständige Behörde entscheidet letztlich über das (Wieder)erlangen bzw. über das Behalten der Lenkberechtigung.

Kosten:
Screening € 130,-
Verkehrspsychologische Untersuchung € 363,-

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